Zwar bezieht sich Herr S. mit „E-Pionier" vordergründig auf das so benannte Ausstattungsmodell des Opel Ampera, im Gespräch wird aber schnell deutlich, dass mit dem Kauf des Elektroautos auch eine Entdeckungsreise beginnt. Der Produktmanager aus dem Bezirk Voitsberg beschäftigt sich auch beruflich mit Elektromobilität, seit etwa 2 Jahren entwickelt das Unternehmen, in dem er tätig ist, unter anderem Messtechnik für „Hochvolt-Fahrzeuge". Man sage oft „man lebt, was man arbeitet" meint Herr S. dazu, „aber nun habe ich wirklich die Möglichkeit, Elektromobilität zu erleben". Sein Enthusiasmus war deshalb auch der Hauptgrund, den Opel Ampera zu kaufen. In kurzer Zeit hat Herr S. schon einige Erfahrungen mit dem Fahrzeug gesammelt, von Kollegen wird er immer wieder darauf angesprochen: „In der Fahrzeugbranche wird natürlich viel über die Anschaffung von E-Autos gesprochen, ich bin stolz, dass ich diesen Schritt nun gemacht habe". Über das Internet tauscht er sich auch gerne mit anderen Ampera-Besitzern aus. Das Auto biete zwar im Vergleich zu konventionellen Benzin- oder Diesel-PKW keinerlei Einschränkung, das eigene Fahrverhalten ändere sich aber trotzdem: Streckenbeschaffenheit und Höhenprofile zum Beispiel würden durch den unterschiedlichen Energieverbrauch bewusster wahrgenommen. Da auch der Opel Ampera die ökonomischste Fahrweise anzeigt, ändere sich das eigene Fahrverhalten sehr schnell. „E-Mobilität entschleunigt insofern die Welt" sagt Herr S. und meint damit auch die circa 30-minütigen Pausen, die er auf längeren Fahrtstrecken zukünftig für Schnellladungen einlegen will.