Intelligente Energienetze und die Steuerung von Ladeprozessen sind ein entscheidender Bestandteil für den erfolgreichen Ausbau von E-Mobilitätsangeboten. Ein optimiertes Management der Energienutzung bietet für den Bereich E-Mobility die Chance, die Energieeffizienz zu erhöhen, ausschließlich auf erneuerbare Energien zurückzugreifen und den „ökologischen Fußabdruck" zu verkleinern.

Am Donnerstag, 05. Juli 2012 veranstaltete EMPORA E-Mobile Power Austria einen Workshop zu den Themen „Smart Charging und Smart Grids" in Wien. Vertreter der 21 EMPORA Projektpartner und Verantwortliche verschiedener Ministerien und Regulierungsbehörden diskutierten gemeinsam mit dem internationalen Gast Andre Postma (Enexis, NL) über den Einsatz intelligenter Energiemanagementsysteme für E-Mobilität. Auch Vertreter der Smart Grids Plattform waren zum Workshop eingeladen.

Die komplexe Verbindung von Energieinfrastruktur mit Informations- und Kommunikationstechnologien erfordert ein hohes Maß an Koordination, insbesondere weil viele Akteure an diesem Prozess beteiligt sind: Andre Postma (Enexis) präsentierte ein Konzept für intelligentes Lademanagement, das in den Niederlanden in einer Testphase zur Anwendung kommen soll. Über die Möglichkeiten für die Steuerung solcher Kommunikationsnetzwerke im EMPORA-Projekt referierte Andreas Lugmaier (Siemens).

Nachhaltigkeit, Kundenfreundlichkeit und Effizienz
Die Umsetzung dieser Technologien in der Praxis wurde im Rahmen des Workshops ausführlich thematisiert: Wolfgang Urbantschitsch (e-control) fasste die Rahmenbedingungen und politischen Zielsetzungen für den zukünftigen Betrieb von Ladeinfrastruktur zusammen. Betont wird unter anderem, dass der ressourcenschonende Ausbau der Infrastruktur und der Einsatz von erneuerbarer Energie wichtige Eckpunkte bilden. Zusätzlich soll die freie Wahl des Anbieters und Stromversorgers sowie Interoperabilität gewährleistet werden.